„Ich soll Motorkatamaran fahren?! Aber bitte, da fehlt doch was!“…

… so denken nicht nur Sie, auch ich als Seglerin habe mir diese Frage gestellt! Wenn man als Monohullsegler aufgewachsen ist, so tut man sich schwer mit dem Gedanken nur mit zwei Motoren unterwegs zu sein, dem Wind und dem Segel einfach den Rücken zu kehren. Ich habe es getan und werde es von nun an immer wieder tun!

Ein Freiheitsgefühl

Mit dem Power unterwegs zu sein, hat seinen ganz eigenen Reiz. Es ist ein komplett anderes Gefühl auf der Flybridge zu sitzen, dem Wind im Gesicht zu spüren ohne ständig schauen zu müssen, woher der Wind kommt und ob die Segel richtig stehen. Ein faszinierendes neues Freiheitsgefühl schnell entscheiden zu können, welche Richtung eingeschlagen werden kann, ohne auf Segelstellung oder Manöverkommandos acht zugeben. Kein Baum der seine Richtung wechselt, keine Genua die im Wind flattert… für manchen undenkbar – bis man es ausprobiert!

 

Echter Luxus

Keine Frage - meine Crew liebte die Flybridge! Es wurde getanzt und gelacht, Cocktails zubereitet und gegrillt und das alles geschah während ich am Steuer saß und die Lady in die nächste Bucht steuerte. Die Moorings 514 PC schneidet die Wellen, sodass man den Wellengang an Deck kaum spürt – ganz zu schweigen von der Krängung die man ja sonst von den Monohulls kennt. Die Möglichkeit seinen Drink auf dem Tisch stehen zu lassen und einen Überblick von 360° zu genießen, ist beim Fahren schon ein echter Luxus…. Und nicht nur die Ladies an Bord nutzten die Sonnenliege an Deck zum Sonne tanken oder in einem guten Buch zu schmökern, auch meine männliche Crew döste auf der Liege vor sich hin – immer den warmen Sommerwind im Gesicht. 

 

Nächster Stopp steht im Focus

Entlang der Küste sind so viele Buchten, die man kurzerhand alle anfahren kann, wenn man hierzu Lust und Laune hat. Eine Pause hier, eine andere dort – man kommt trotzdem schnell an sein Ziel! Im Gegensatz zum Segeln ist hierbei der Spaß mit dem Motor im Vordergrund und der nächste Stopp steht im Fokus, weniger der Weg bis dahin. Auch weite Strecken sind schnell und einfach zu bewältigen. Ich muss schon sagen, es hat mir aber viel Freude bereitete die beiden 350 PS Maschinen mal so richtig springen & laufen zu lassen! Was für ein Gefühl das ist, ist schwer zu beschreiben – ich kann es nur jedem empfehlen!

 

Komfort

Komfortable Kabinen und ein großzügiger Saloon mit tollem Soundsystem (auch auf der Fly) waren neben dem zusätzlichen Stauraum ein tolles Add-On. Ob nun ein Kajak oder weitere SUPs – alles konnte ohne Probleme an Bord untergebracht werden und das Dingy war auf der Badeplattform gut aufgehoben. Man kann den ganzen Tag auf der Moorings 514 PC verbringen, ohne dass man lange Weile empfindet. Vor Anker ist es eine Freude die Badeplattform ins Wasser zu lassen und auch die Jüngsten planschen zu lassen.

 

Ein Werk von Robertson & Caine

Robertson & Caine haben sich was gedacht, als Sie die Moorings 514 PC entworfen haben und ich verstehe nun auch als Segler, warum diese Art von Katamaranen so beliebt und sehr erfolgreich in der Charter eingesetzt wird. Man benötigt als Segler lediglich eine andere eigene Sichtweise, um sich auf den Power einzulassen – aber dann eröffnen sich ganz andere Möglichkeiten, die man vorher kaum zu kennen wagte.

 

Sollten Sie nun aber trotz allem dem Segel und dem Wind nicht wiederstehen können, so sei Ihnen versichert - als Eigner eines Powerkatamarans im Yachteignerprogramm können Sie neben unserer Powerflotte auch auf eine große Segelflotte von Einrumpfyachten und Katamaranen zurückgreifen und Ihre Törns individuell nach Ihren Wünschen gestalten – ob nun mit oder ohne Wind.

 

Jennifer Kärcher

Yacht Sales Agentin Jennifer Kärcher ist Ansprechpartnerin für die Marken Sunsail Yachteignerprogramm,The Moorings Yachteignerprogramm und Leopard. Angefangen hat sie bei Sunsail Charterverkauf in Deutschland (später auch UK), übernahm dann die Kundenbetreuung in Kroatien an der Basis und verkaufte auch Hausboote in Deutschland vor dem Yachtverkauf.

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